Was nicht in der Bibel steht (Teil 2)

Unbekannte und verschollene Evangelien aus der Anfangszeit des Christentums sind nicht nur in wüstenähnlichen Regionen, sondern auch in Bibliotheken und Museen gefunden, besser gesagt wiedergefunden worden. Das beste Beispiel dafür ist das so genannte Unbekannte Berliner Evangelium. Im Jahre 1967 hat das Ägyptische Museum Berlin den koptischen Text für nur…

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Scala Napoletana

Neapel ist eine aus dem antiken Grund Europas emporgewachsene Stadt mit zahlreichen Zugängen zur Unterwelt, doch ebenso häufig kann man unverhofft eine Himmelsleiter entdecken. Himmelsleitern sind in meiner Vorstellung schmal und steil. Von solchen Verbindungen der dunklen Altstadtgassen zu luftigen Höhen gibt es aus der Zeit vor der Einrichtung viel…

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Die Theologie hat ausgedient! Ein (durchaus provokativ gemeinter) Zwischenruf

Dr. Martin Fricke

Was hat die Kirche eigentlich in den letzten Monaten gelernt? – Vielleicht dies: Die Theologie hat ausgedient, Theologisieren ist angesagt! Die Notwendigkeit, digitale Medien zu nutzen, hat uns in´s Offene gezwungen: in die vielen virtuellen Öffentlichkeiten, die für die meisten Zeitgenossen ganz reale Räume sind. Räume, in denen sie sich…

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Was nicht in der Bibel steht (Teil 1)

Das Christentum hat es im 1. Jahrhundert unserer Zeitrechnung nicht gegeben. Vielmehr müsste man den Begriff Christentum eigentlich in den Plural setzen und von vielen verschiedenen „Christentümern“ sprechen. Anders ausgedrückt: Die Pluralität prägte in den Anfängen das Christentum. Es gab zahllose kleinere und größere Gemeinden und Gemeinschaften in den unterschiedlichen…

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Wie ist die Bundeswehr nach Afghanistan gekommen?

Vorsicht, keine Predigt Vor längerer Zeit diskutierte ganz Deutschland einen Satz aus der Neujahrspredigt der damaligen Ratsvorsitzenden Margot Käßmann: „Nichts ist gut in Afghanistan“. Liest man die Predigt ganz, fällt auf, dass dieser Satz (fast) keine Rolle spielte. Es ging um die Jahreslosung 2010: „Euer Herz erschrecke nicht – glaubt…

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„Lieber Himmel gieb, dass wir freien Geistes seien, alles andre kannst du für dich behalten“ (Nietzsche 1875 in einem Brief)

Zum 120. Todestag Friedrich Nietzsches Er ist der am häufigsten zitierte deutschsprachige Philosoph. Das gilt nicht unbedingt für Lehrbücher der Philosophie. Das gilt aber gewiss für das Feuilleton. Irgendein Nietzsche-Zitat wird sich schon finden, wenn man provozieren möchte. Man staunt, wie wenig dabei völlige Ahnungslosigkeit um die jeweiligen Texte und…

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